Wie du lernen kannst zu deinen Entscheidungen zu stehen, auch wenn andere enttäuscht sind

Shownotes

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00:00:00: Hallo, du wundervoller Mensch und willkommen zurück bei Peace Love & Therapy.

00:00:05: Schön dass du wieder da bist oder willkommen wenn du neu hier bist!

00:00:08: Heute gibt es ganz zu Anfang mal ein kleines Update von mir und dann noch eine kleine Empowerment Session die dich darin bestärken soll auf dich zu hören, auf deine Bedürfnisse zu hören und zu deinen Entscheidungen zu stehen.

00:00:25: Aber bevor wir da zu kommen, ein kleines Update von meiner Seite aus.

00:00:29: Denn diesen Monat hat mein Gruppencoaching gestartet.

00:00:32: Fuck yes!

00:00:33: Mein Coachingprogramm ist zum Gruppenangebot geworden und ich hatte bereits den ersten Call letzte Woche und das war eine so schöne Erfahrung.

00:00:43: Und tatsächlich habe ich gemerkt dass für mich seitdem ich beschlossen habe in die Termine noch mehr Flexibilität reinzubringen jetzt endgültig sowieso der Knoten geplatzt ist, dass ich richtig Bock auf dieses Format hab.

00:00:56: Weil ich tatsächlich gemerkt habe irgendwas davor die Woche hat mich noch so zurückgehalten und das ist immer super spannend was uns unsere eigenen Widerstände auch sagen wollen dann habe ich gemerkt okay ich habe einfach ein riesengroßes Bedürfnis nach Freiheit und Flexibilität.

00:01:10: Und wenn ich jetzt sage Ich werde bis in alle Ewigkeit am selben Wochen Tag abends zur selben Uhrzeit einen Gruppencoaching leiten Dann fühlt sich das total eng an und es macht mir total Stress.

00:01:20: und dann habe dass ich sechs Termine pro Monat anbieten werde, was tatsächlich ja sogar mehr ist als einmal die Woche.

00:01:27: Und diese sechs Termin verteilen sich auf Dienstage und Donnerstag.

00:01:33: Ich werde am Anfang des Monats immer kommunizieren, an welchen Tagen Coachingabende stattfinden.

00:01:37: Dann kann jeder Teilnehmerinnen das Gruppencoachings sich zu Beginn des Monates raussuchen welche Termine passen.

00:01:44: Und ich kann mir auch aussuchen, welche Wochen zum Beispiel bei mir mal geblockt sind.

00:01:50: Dienstags und Donnerstag jeden Abend ein Kohl, sodass es sich auch sechs Termine im Monat kommen.

00:01:54: Und oh mein Gott ich liebe diese Idee!

00:01:58: Ja was soll ich sagen?

00:02:00: Ich glaube alle die selbstständig sind und alle die etwas in diese Richtung machen ihr könnt bestätigen wenn ihr selber nicht zu tausend Prozent hinter dem steht was ihr macht dann wird's auch nichts.

00:02:10: Das ist das kleine Update von mir denn... Die Gruppe hat gestartet aber die Gruppe ist eine offene Gruppe d.h.

00:02:16: Irgendwie ruft, wenn du mutig sein möchtest ich in der Gruppe von Frauen die für sich losgehen.

00:02:22: Für die eigenen Bedürfnisse los gehen und sie lernen sich und ihre Bedürfen, ihre Grenzen an erster Stelle zu setzen.

00:02:30: Wenn du Teil dieser Dynamik sein willst was tatsächlich eine krasse eigene Name bekommt.

00:02:34: also ich saß auch in diesem Callen ab gedacht.

00:02:36: Ja geil!

00:02:37: Ich liebe es coached zu sein.

00:02:38: Ich glaube, dass ich ein verdammt guter Coach bin.

00:02:41: Aber irgendwie Coaching-Prozesse vor einer kleinen Gruppe anzuleiten und dann zu merken okay wir sind alle mit einer ähnlichen Intention hier.

00:02:48: das hat tatsächlich wirklich eine Eigendynamik und... Ach!

00:02:52: Ich lieb's einfach so!

00:02:53: Das ist das Update von mir.

00:02:55: Wenn du dich dafür interessierst kannst du gerne mal in die Show notes schauen.

00:02:58: da gibt es noch Möglichkeiten mich zu kontaktieren.

00:03:00: Und ansonsten kommt jetzt dein kleiner Empowerment Talk für Entscheidungen, die du für dich triffst wie du vielleicht auch bei diesen Entscheidungen bleiben kannst, wenn du sie erst mal getroffen hast.

00:03:12: Denn vor allem, gerade wenn Sie sich zum ersten Mal mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen oder wie viele von euch in einem ersten GfK-Seminar waren und anfangen, sich mit den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und zu schauen, was entspricht mir und meinen Bedürfen?

00:03:30: Dann gibt es viele Prozesse ... Ich stelle vielleicht fest, dass ich Dinge anders machen möchte in meinem Leben oder dass sich Entscheidungen treffe die ich so vorher nicht getroffen hätte.

00:03:42: Dass ich mit manchen Menschen enger werde aber auch überhaupt nicht mehr so eng bin weil ich merke okay irgendwie in dieser Beziehung erfüllen sich meine Bedürfnisse nicht zu sehr und es kann jede beziehung sein.

00:03:53: das kann ein paar Beziehungen sein es keine Freundschaft sein es kann eine Arbeitsbeziehung seien.

00:03:57: da gibt's kleine oder große Entscheidungen im Alltag, die entweder sehr langwierige Folgen haben bis hin dazu dass manche Beziehung einfach auch komplett enden können wenn eine der beiden Seiten für sich einsteht und die eigenen Bedürfnisse priorisiert.

00:04:12: Keiner seitenort von mir in dieser stelle.

00:04:14: ich glaube Wenn eine beziehung zerbricht weil einer der beiden Seiten die eigenen bedürfen zu priorisiert dann war das vielleicht von Anfang an nicht die stabilste Bindung.

00:04:24: Und gleichzeitig gibt es dann diese ganz vielen kleinen Mikroentscheidungen im Alltag.

00:04:28: Die Momente, wo ich vielleicht zwischen den Stühlen stehe, zwischen Nähe und Distanz, Autonomie und Bindung, Sicherheit und Freiheit, vielleicht irgendwie sowas... Wenn ich da zum Beispiel für mich die Entscheidung treffe, heute möchte ich für mich sein!

00:04:45: Heute möchte ich etwas alleine machen, auf mich und meine Bedürfnisse hören und eben halt nicht in die Verbindung gehen, zum Beispiel.

00:04:56: In die Nähe gehen.

00:04:58: Dann kann es sehr gut sein, dass ich nicht unbedingt nur auf Freude treffe oder das meine Entscheidung nicht nur auf Bestätigung trifft.

00:05:06: Und ich glaube ganz viele Menschen fangen an sich mit diesen Kommunikationsthemen und mit GFK'n, mit Empathie usw.

00:05:12: zu beschäftigen weil sie sich Verbindungen wünschen, weil Sie sich Frieden wünscht und weil sie einfach innigere Beziehung wollen an ganz vielen Stellen ... zu einem großen Teil bewirken.

00:05:24: Wenn ich mehr in Kontakt bin mit meinen gefühlenen Bedürfnissen, wenn ich mich mehr eröffnen kann.

00:05:29: natürlich kann das dafür sorgen dass ich viel viel näher bin... ...mit den Menschen die um mich herum sind.

00:05:34: Wenn Ich es wirklich schaffe da einfach soviel mehr Menschlichkeit reinzubringen als vielleicht diese Autopilotin-Interaktionen,... ...die wir sonst zu gewohnt sind im hektischen Alltag.

00:05:44: Gleichzeitig kann das aber genauso bedeuten,... ...dass ich erstmal das Gegenteil lebe.

00:05:49: Dass ich erst mal erlebe.

00:05:50: okay!

00:05:51: Jetzt in diesem Moment, wo ich quasi erstmal auf meine Bedürfnisse achte und im zweiten Schritt dann vielleicht bessere Beziehungen haben möchte.

00:05:59: Kann es bedeuten dass im ersten Schritt auch erst mal viel mehr Schluckaufmomente sag' ich mal auftreten?

00:06:07: Und Schluck-Aufmomente sind sowas wie Ich sage vielleicht zum ersten Mal das mir etwas nicht gefällt und mein Gegenüber irritiert es total oder ich sage etwas ab Offiziell erwartet wird, hey du kannst doch jetzt aber nicht sowas absagen.

00:06:21: Das ist eine runde Geburtstagsfeier das macht man nicht.

00:06:25: oder Du kannst auch jetzt nicht dich hier einfach rausnehmen wenn alle weltliche solche mühe gibt und so weiter und sofort.

00:06:34: Und ich glaube an dieser stelle dürfen wir gerade wenn uns empathie und verbindung so sehr am herzen liegt Uns daran gewöhnen dass wir nicht immer allen menschen gefallen werden Beziehungsweise, dass unsere Taten nicht immer allen Menschen gefallen werden.

00:06:50: Dass sich es vielleicht nicht immer einen Menschen werde recht machen können und ist nicht allen Menschen recht machen zu können, ist vielleicht das eine.

00:06:59: wenn ich mich frage okay kann ich es vielleicht fremden Menschen nicht immer recht machen?

00:07:04: Sich daran zu gewöhnen ist das eine was auch ein Riesendinge ist gerade man sich irgendwo beruflich zeigt oder so.

00:07:11: Das andere ist aber vor allem auch es den Menschen nicht immer recht machen zu können, die sehr nah an einem dran stehen.

00:07:17: Also Partner-Partnerinnen, Familie, Freunde und so weiter und sofort.

00:07:23: Und da die Balance zu finden aus okay ich bin mit mir verbunden und treffe meine Entscheidungen und mir ist nicht egal was die anderen denken.

00:07:31: Ich kann mich in sie hineinversetzen und ich kann nachfühlen ja ok das macht dich traurig dass ich heute nicht dabei bin oder du bist enttäuscht weil du dir gewünscht hättest dass ich jetzt das und das für dich tue.

00:07:43: Und jetzt tu' ich es nicht!

00:07:45: Wir können dafür Empathie aufbringen, wir können das sehen, wir kann das würdigen und gleichzeitig bei unserer Entscheidung bleiben.

00:07:53: Ganz klar dabei bleiben zu sagen hey... Ich werde nicht auf diese Party gehen oder ich werde dir nicht bei dieser und jener Sache helfen Oder ich werde heute für mich bleiben.

00:08:04: Ich brauche heute Zeit für mich alleine Und ja, ich sehe das du dir das anders wünschst.

00:08:09: Ja, ich seh' dass du dir Unterstützung wünscht.

00:08:11: Ich seh', dass du gerne Zeit mit mir verbringen möchtest und nicht verstehe deine Enttäuschung.

00:08:15: Gleichzeitig bleibe ich dabei weil ich diese Entscheidung für mich treffe.

00:08:19: Ich treff sie nicht gegen dich!

00:08:20: Ich treffe sie für mich.

00:08:22: Und ich glaube, es ist ein sehr, sehr simpler Gewöhnungsprozess, das immer mehr in den Alltag zu bringen also quasi so ein bisschen wie Training.

00:08:31: Ich betrachte meinen Gruppencoaching tatsächlich auch so ein bisschen wie so ein Fitnessstudio für Beziehungsfähigkeit in alle Richtungen.

00:08:37: Und das eigene Nervensystem daran zu gewöhnen, dass wir nicht immer allen gefallen oder beziehungsweise dass wir es nicht immer Allen recht machen können – Das ist tatsächlich wie ein Trainingsprozess!

00:08:46: So und ich fange vielleicht mit kleinen Trainingsmomenten an und ich steige mich langsam und irgendwann bin ich jetzt nicht knallhart und kann alles ab aber ich bin halt irgendwann trainiert und fähig, gewisse Dinge zu halten Und dann fühlt sich das auch nicht mehr so schwer an.

00:09:02: Dann fühlt es sich nicht mehr hart an, sondern ist vielleicht mein neues Normal und haben sich die Menschen in meinem Umfeld gewöhnt.

00:09:10: Ich glaube, dass diese Bindungen im Leben wirklich wert sind, festgehalten zu werden und gepflegt zu werden.

00:09:20: Dass diese Bindung es aushalten ... die jeweiligen Individuen in diesen Beziehungen ihre eigenen Entscheidungen treffen und für sich sorgen können.

00:09:29: Weil sonst landen wir ganz, ganz schnell in anderen Dynamiken, die auch unangenehm sind.

00:09:34: Dann landen im Koabhängigkeit, dann landeten wir in der Vermischung von Verantwortlichkeiten, dann Landen wir in gegenseitigem Schuldvorwürfen.

00:09:40: Und ganz ehrlich ich bin lieber diejenige, die mal für Enttäuschung sorgt bei anderen Menschen anstatt diejenigen, Die Erwartungshaltung hat, dass die Bedürfniserfüllung komplett bei anderen Menschen liegt oder beim Gegenüber liegt.

00:09:55: Beides hat seinen Preis aber ich würde sagen der Preis dafür das Ich Verantwortung für mich übernehme Der ist auf lange Sicht der bessere als andersherum.

00:10:05: So und damit möchte ich diese kurze impulshafte Podcastfolge auch schon wieder beenden!

00:10:10: Ich wünsche dir eine wundervolle Woche und danke dass du hier bist.

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